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Die 40 Jährige Geschichte der Abteilung Karate

Im September 1973 fanden sich zum ersten Mal Interessierte in Moosburg zum Training ein, um sich vom damaligen Trainer Josef Rattenhuber aus Freising in der „geheimnisvollen Kunst“ unterweisen zu lassen. Durch den frühen Tod Josef Rattenhubers kam der Kampfsport bereits um den Jahreswechsel 1973/ 74 fast zum Erliegen. Es musste improvisiert werden und den Aktiven dieser Zeit ist es zu verdanken, dass Karate in Moosburg weiter lebte. Im Frühjahr 1974 war die Durststrecke glücklicherweise vorbei. Mit Helmut Stoppe (mehrmaliger Bayerischer Meister und internationaler Deutscher Meister) wurde ein junger, dynamischer Karate Trainer nach Moosburg geholt. Er war die optimale Leitfigur, an dem sich alle ein Beispiel nahmen und sich nach den bitteren Monaten kräftig ins Zeug legten. Am 24.Juli 1974 legten die ersten zehn Karatebegeisterten in Freising ihre Prüfung zum „Gelbgurt“ ab. Unter der Regie von Helmut Stoppe stiegen die Moosburger Karatekas im Frühjahr 1977 in den Wettkampfbetrieb ein. Erste gute Erfolge bei Oberbayerischen und Bayerischen Meisterschaften krönten die grundsolide Aufbauarbeit.
<< Bild Frühjahr 1977 >>

Nachdem Helmut Stoppe neben seiner Trainertätigkeit auch die Abteilungsleitung in Personalunion inne hatte, übernahm Ende 1976 „ein Mann der ersten Stunde“ das Abteilungskommando im verwaltungstechnischen Bereich. Dieser Mann, der bis heute die Zügel der Abteilung in der Hand hält, ist Franz Ippisch. Auch der erste Neuaufnahmekurs wurde von ihm geleitet. Bereits 1979 holte er Gerhard Häring, einen kompetenten Mann für das Finanzwesen, ins Boot. Die Abteilung Karate konnte nun, auf sicheren Füßen stehend, sehr erfolgreiche Sportler in den Wettkampfbetrieb entsenden und somit in ganz Bayern die Bekanntheit der Moosburger Karateka steigern. In dieser sportlich sehr erfolgreichen Zeit wurde auch der Grundstock eines Vereins nicht vergessen und Jahr für Jahr Nachwuchskurse angeboten. 1980 war das erfolgreichste Jahr der Abteilungsgeschichte. Robert Hofmeister wurde im Mai 1980 Deutscher Meister. 1981 übernahm Franz Ippisch, nach dem Weggang von Helmut Stoppe (er wurde Trainer der bayerischen Karateauswahl), die Abteilungsführung. Anfang der 80er Jahre fanden viele türkische Jugendliche zur Abteilung. Dieses „miteinander trainieren“ ebnete viele Freundschaften. Die Achtung, vor dem Partner im Wettkampf wie auch im Training, ist seit jeher die Tradition des Karatesportes und förderte die Kameradschaft untereinander.

<< Bild ObbM 2012 >>

Über die nunmehr fast 40 Jahre wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene in die Grundlagen der Karatetechniken eingeführt. In den 80er Jahren waren es bereits über 500 Sportler, die „ihren Sport“ sowohl als Breitensport für die Fitness, als auch mit Wettkampfambitionen ausübten. Einige sind heute noch begeisterte Mitglieder der Abteilung. Im Jahr 2012 ist die Abteilung Karate der SG Moosburg mit 231 Mitgliedern zwischen vier und 60 Jahren bereits auf Platz 4 der Oberbayerischen Karatevereine zu finden. In diesem Pool von 231 Mitgliedern sind vor allem 30 Kinder- und Jugendliche hervorzuheben, die aktiv für Wettkämpfe im oberbayerischen und bayerischen Umfeld trainieren. Dabei werden immer wieder hervorragende Leistungen erzielt, die sehr motivierend auf alle wirken. Das alles wäre aber nicht möglich, wenn nicht 12 Fachübungsleiter und 7 Gruppenhelfer Woche für Woche 15 anspruchsvolle Trainingseinheiten anbieten würden. Doch nicht nur beim Training, darf sich die Abteilung Karate über rege Beteiligung freuen, auch ein alljährliches Trainingslager, ein Gemeinschaftstraining aller Mitglieder, Motorradausflüge oder auch die Organisation und Ausrichtung von Wettkämpfen in Moosburg sprechen immer einen Großteil an. Auch Herausforderungen, wie das Catering beim „Moosburger Stadtlauf“ werden gemeinsam gestemmt. Karate als Ganzkörpertraining garantiert eine persönliche Fitness und stärkt Körper und Geist. Kurze Meditationsübungen fördern Entspannung und Konzentrationsfähigkeit. Strenge Regeln stärken Disziplin und Persönlichkeit. Alles zusammen erhöht das Selbstvertrauen.

<< Bild Gemeinschaftstraining 2011 >>